Romanik
Im Stile der Romanik wurde von 1000 bis 1200 n. Chr. gebaut.
Die Hauptmerkmale dieser Epoche sind:
- Rundbögen
- dicke, festungsartige Mauern
- kleine Fenster
- Würfelkapitelle auf Säulen
- flache Kassettendecken (vorallem in der Frühromanik)
- Kreuzgratgewölbe
- Überwölbung großer Raumweiten
- drastische Motive von der Kunstwerke (Bilder und Plastiken)
Insgesamt ist das Erscheinungsbild solide und besitzt eine einheitliche
Grundform im Innenraum. Dies sollte die religiöse Zusammengehörigkeit des
christlichen Abendlandes darstellen. Die Kirchen wurden groß und mächtig gebaut,
da sie die Allmacht Gottes und die Stärke des Christentums widerspiegeln sollten.
Gotik
Die Kunstepoche der Gotik fand 1140 bis 1500 n. Chr. statt. Übersetzt bedeutet
Gotik so viel wie fremdartig, barbarisch.
Die Hauptmerkmale der Gotik sind:
- große Fenster
- Spitzbögen
- Kreuzrippengewölbe
- Betonung der Vertikalen (bis 48 m Höhe)
- schlanke, strukturierte Säulen (Pfeiler) auf polygonalem Grundriss
- Ornamentik
Die Kathedrale ist das zu Stein gewordene Symbol für den christlichen Glauben
und spiegelt gleichzeitig den Bürgerstolz dar. Sie soll sich über alle anderen
Gebäude der Stadt erheben.
Renaissance
Die Zeit der Renaissance, auch als kulturelle Wiedergeburt der Antike
bezeichnet, fand in der Zeit vom 14. bis 17. Jhd. statt.
Die Hauptmerkmale dieser Epoche sind:
- Formensprache
- klare, überschaubare und harmonische Bauten
- einfache und ideale Formen im Grundriss (Quadrat, Kreis)
Barock
Die Zeit des Barocks war 1575 bis 1770 n. Chr.
Die Hauptmerkmale dieser Epoche sind:
- üppige Prachtentfaltung (Prunk)
- schwingende Formen
- Kuppeln
- Säulengruppen
- Giebel
- Fensterbekrönungen mit Ornamenten
- Einzelformen ordnen sich dem Gesamterscheinungsbild unter
- Nutzung der Lichteffekte
- Einbeziehung der Malerei und der Plastik in die Architektur des Gebäudes