Es handelt sich um einen Kalksteinfelsen ganz in der
Nähe des Meeres, der dieser hübschen Stadt ihren Namen gab. Denn auf diesem Felsen entstand „Castrum Petrae“, eine befestigte Siedlung, die wohl den Byzantinern als Bollwerk gegen die Langobarden im frühen Mittelalter diente.
Im Rücken durch hohe Berge vor Winden geschützt, herrscht das ganze Jahr hindurch mildes Klima. Die Wälder liefern reichlich Holz, was zusammen mit Sandstränden ideale Voraussetzungen für Schiffsbau und Handel zur See schaffte. Die antike Werftentradition ist nach wie vor lebendig und zum Handel hat sich der Tourismus gesellt.
Weshalb Pietra Ligure heute über eine wunderschöne palmengesäumte Uferpromenade und moderne Strandbäder verfügt, wo man sich in Ruhe sonnt, das Mittagessen einnimmt oder von den zahlreichen Sportangeboten gebrauch macht. Man hat die Wahl zwischen Tennis, Boccia, Open Air- Discotheken, Volksfesten Antiquitätenmärkten (letztes Wochenende im Monat) Theater und Konzerten. Oder man probiert alles.
Außer Meer und Spaßkultur hat Pietra Ligure auch eine sehenswerte Altstadt zu bieten. Bei einem Streifzug durch das Zentrum stößt man auf einige wunderbare Palazzi aus dem Mittelalter und dem 18. Jh., wie z.B. den Palazzo Leale-Franchelli mit freskengeschmückten Innenräumen, einer reichen Bibliothek und Porzellan- und Drucksammlung.
Zwei schöne Kirchen sind die Annunziata mit ihrer Madonna del Rosario von A.M. Maragliano, sowie die Pfarrkirche San Nicoló di Bari aus dem 18. Jh. mit zwei Glockentürmen und zahlreichen Kunstwerken.
Pietra Ligure ist somit für Gäste jeder Altersstufe die richtige Destination.